Paula-Fürst-Schule

Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.
Des weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebiets, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist.

(Artikel 2 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte)

Die Paula-Fürst-Schule in Charlottenburg ist benannt nach der Lehrerin Paula Fürst. Im zweiten Weltkrieg hat Paula Fürst jüdische Kinder nach England gebracht, um sie vor den Nazis zu schützen. Sie hat sich für die Kinder eingesetzt. 1942 wurde sie von Nationalsozialisten ermordet.

Die Schule ist ein Ort, an dem es viele Menschenrechte gibt. Manche werden umgesetzt und manche werden ignoriert. Gut ist, dass wir längere Pausen haben, in denen wir essen und uns ausruhen können. Dazu passt zum Beispiel der Menschenrechtsartikel 25: Jeder hat ein Recht auf einen Lebensstandard. Schlecht ist, dass die Schule oft ein Ort ist, wo Menschen geärgert oder ausgeschlossen werden. Damit verstoßen Schulen und wir Schüler*innen gegen Artikel 2. Dieser Artikel ist deshalb für uns sehr wichtig.

Natürlich steht die Schule auch für Artikel 26 der Menschenrechte: Jeder Mensch hat ein Recht auf Bildung. Und in der Kinderrechten steht, dass jedes Kind ein Recht auf seine eigene Entwicklung hat.